Darmkrebs-Vorsorge

Darmkrebs – der vermeidbare Killer

Jeder 20. Deutsche erkrankt an Darmkrebs, jeder zweite Patient stirbt daran. Dabei ist Darmkrebs vermeidbar: Dank moderner Operations- und Behandlungsmethoden liegt die Heilungschance in frühen Stadien heute bei 90 Prozent. Mit späterer Entdeckung der Krankheit nimmt diese Quote rapide ab. Und leider bemerkt der Patient jahrelang nichts von seiner Krankheit.


Warum Hämoccult nicht ausreicht

Zwar sondert Darmkrebs schon in frühen Stadien Blut in den Stuhl ab, doch anfangs sind die Mengen sehr gering. Die Qualität der Früherkennung ist daher umso besser, je feiner die Untersuchung auf Blut im Stuhl reagiert.

Jeder gesetzlich Versicherte ab 50 Jahre kann eine Früherkennungsuntersuchung pro Jahr wahrnehmen, bei der auch der Stuhl auf verborgenes (okkultes) Blut getestet wird. Doch die von den Kassen finanzierte Standardmethode (Hämoccult) entspricht nicht mehr dem Stand des labormedizinisch Möglichen, denn Studien haben belegt, dass trotz lückenloser Vorsorge mit diesem Verfahren bestenfalls 3 von 10 Betroffenen ihren Darmkrebs überleben (Mandel et al.).


Richtige Früherkennung rettet Leben

HaemImmun, eine Alternative auf immunologischer Basis, verbessert die Erkennungsquote erheblich: Blutbeimengungen werden früher und zuverlässiger entdeckt. In einer Studie an über 10.000 Patienten, die jetzt seit über 8 Jahren läuft, haben wir bisher keinen Patienten durch Darmkrebs verloren (Sieg et al.). Zudem ist der immunologische Test leichter zu handhaben.

Ergänzend gibt es als einen einfach durchzuführenden und nicht invasiven Test zur Darmkrebsvorsorge den M2-PK Darmkrebstest. In Kombination mit dem immunologischen Testverfahren zum Nachweis von Blut im Stuhl, ist der M2-PK-Darmkrebstest, der Hinweise auf spezifische Enzymaktivitäten von Tumorzellen aufzeigt, ein sehr sinnvolles Testverfahren im Rahmen der Darmkrebsvorsorge. Sollte der Test positiv ausfallen, ist im Anschluss eine Koloskopie (Darmspiegelung) erforderlich.

Gerade bei Darmkrebs lohnt es sich, wegen der hohen Heilungsrate bei früher Erkennung, die besten verfügbaren Diagnosemittel einzusetzen.


Hinweis:
Sind bereits Darmkrebsfälle in Ihrer Familie aufgetreten, steigt Ihr Erkrankungsrisiko. Sie sollten dann die Vorsorgeuntersuchungen besonders konsequent wahrnehmen, die in diesem Fall schon vor dem 50. Lebensjahr übernommen werden. Teilen Sie Krebserkrankungen von Verwandten auf jeden Fall Ihrem Arzt mit!

Empfehlung:
Jährliche Untersuchung ab 45 Jahre, bei Darmkrebsfällen in der Familie schon 10 Jahre früher.

Praxis Öffnungszeiten

Mo, Di, Do

07:30 - 12:00 Uhr

15:00 - 17:30 Uhr

Mi

07:30 - 12:00 Uhr

Fr

07:30 - 14:00 Uhr

Dr. med. Axel Kunz
Gudrun Burgei-Seifert
Dr. med. Barbara Kunz


Ärzte für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Akupunktur, Ernährungsmedizin

Holzhofallee 35
64295 Darmstadt