Aktuelles Gesundheitsthema


Grippeimpfung 2017/2018

Der neue Grippeimpfstoff ist da. Sie können sich ab sofort bei uns impfen lassen.
Die Impfung gegen Influenza ist hochwirksam, sehr gut verträglich und wird von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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Hautkrebs-Vorsorge

Die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 140.000 Menschen daran.

Der alarmierende Anstieg der Krankheit gilt vor allem als Folge eines weit verbreiteten Wunsches: So braun wie möglich zu werden. Der Urlaub in Sonnenregionen, der Besuch von Solarien, aber auch zu viele Sonnenbäder ohne Schutz im heimischen Freibad setzen die Haut einer zu hohen Belastung durch ultraviolette Strahlung aus. Dabei gehört übermäßige Sonnenbestrahlung zu den Hauptrisikofaktoren bei der Entstehung von Hautkrebs.

Andererseits ist Hautkrebs wie kaum eine andere Krebsart früh zu erkennen, da sie sich sichtbar entwickelt. Und je früher der Tumor erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen – bei Hautkrebs sind sie sogar ausgesprochen hoch.

Seit Juli 2008 können Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen ab Vollendung des 35. Lebensjahres alle zwei Jahre die Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs in Anspruch nehmen. Das sogenannte Hautkrebsscreening kann bei Ihrem Hausarzt oder allen zugelassenen Fachärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten durchgeführt werden. Zum Screening gehören zum Beispiel die Aufnahme der Krankengeschichte, die körperliche Untersuchung, die Bestimmung des Hauttyps, die Dokumentation und eine Beratung.


Gehören Sie zu einem Personenkreis mit erhöhtem Risiko?

Besonders anfällig für Hautkrebs sind: sehr hellhäutige Menschen (Hauttyp I + II), exzessive „Sonnenanbeter“, Menschen, die häufig schwere Sonnenbrände hatten (vor allem im Kindesalter), Personen mit besonders vielen Pigmentmalen (über 40) oder besonders großen Flecken (Durchmesser größer als fünf Millimeter) und Menschen, in deren Familie bereits Hautkrebs aufgetreten ist.


Macht eine generelle Foto- oder Videodokumentation Sinn?

Der Zusatznutzen einer Foto- oder Videodokumentation ist fraglich, denn dabei fallen sehr große Datenmengen an, die nicht automatisch durch eine Software ausgewertet werden können. „Wenn einem Arzt ein bestimmter Fleck verdächtig erscheint, kann man gemeinsam mit dem Patienten überlegen, ob man ihn sofort herausnimmt oder ob man diesen bestimmten Fleck fotografiert, um ihn nach drei Monaten erneut zu untersuchen. Es macht aber keinen Sinn, den ganzen Körper per Video oder Foto aufzunehmen“, sagt Professor Eckhard Breitbart von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention.


A-B-C-D-Regel

Jeder Mensch sollte selbst regelmäßig seine Haut kontrollieren und den Partner oder eine nahe stehende Person bitten, nicht erreichbare Stellen wie den Rücken im Auge zu behalten. Wird ein Muttermal immer größer, verändert sich der Rand oder seine Farbe, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Bei der Beurteilung eines Males hilft die „ABCD-Regel“:

  • A steht für Asymmetrie: Auffällig ist ein Fleck, der in seiner Form nicht gleichmäßig rund oder oval aufgebaut ist.

  • B bedeutet Begrenzung: Die Begrenzung eines Pigmentfleckes sollte scharf und regelmäßig sein. Ist sie unscharf, verwaschen oder ausgefranst, besteht Anlass zur Vorsicht.

  • C steht für Couleur (= Farbe): Hat ein Muttermal mehrere Farbtönungen, muss es genau beobachtet werden.

  • D steht für Durchmesser: Ein Pigmentmal, dessen Durchmesser größer als zwei Millimeter ist, muss in jedem Fall beobachtet werden.

Testen Sie sich selbst und füllen Sie den beigefügten Hautkrebs-Screening-Fragebogen aus (PDF-Download, 40 KB). Wenn Sie Veränderungen bei sich bemerken, zögern Sie nicht und vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Praxis Öffnungszeiten

Mo, Di, Do

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Dr. med. Axel Kunz
Gudrun Burgei-Seifert
Dr. med. Barbara Kunz


Ärzte für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Akupunktur, Ernährungsmedizin

Holzhofallee 35
64295 Darmstadt