Aktuelles Gesundheitsthema


Herzfrequenzvariabilität (HRV)


„Leidet die Seele, kann das Herz krank werden“. Dies ist seit langem bekannt, mit der HRV Bestimmung ist dieser Umstand jetzt messbar!

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Ernährungsberatung und Schulung

Unsere Praxis führt die Zusatzbezeichnung "Ernährungsbeauftragter Arzt" der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de).

Die Beratung über eine gesunde Ernährung erfolgt nach allgemeinen Richtlinien einer vollwertigen Kost (DGE, Universität Freiburg) sowie individuell nach dem metabolischen Zustand des Körpers als auch seiner energetischen Verfassung gemäß den Kriterien der chinesischen Ernährungslehre.


Daneben bieten wir Spezialprogramme an:

Diabetikerschulungen

Diabetikerschulungen finden in unregelmäßigen Abständen in Vierer-Gruppen oder in Sonderfällen als Einzelberatung statt. Wir unterscheiden die Schulung von Diabetikern, die noch kein Insulin benötigen und solchen, die Insulin spritzen müssen. Die Termine für die nächsten Schulungen erfahren Sie in der Praxis.

Gewichtsabnahme*

Eine erste Kennzahl zur Einschätzung Ihres Körpergewichtes ist die Bestimmung Ihres Body-Mass-Index (BMI) (PDF-Download: BMI-Berechnung, 52 KB). Darüber hinaus messen wir Ihre Körperzusammensetzung (Fett/Muskel/Wasser) mit der modernen, nicht belastenden Bio-Impedanz-Methode (BIA). Sie erhalten so eine computergesteuerte, sofortige Analyse Ihres Körpers. Wir zeigen Ihnen dann Ihren individuellen Weg zu optimaler Gesundheit und Wohlbefinden unter kontrollierter Gewichtsabnahme.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten*

Viele Menschen reagieren auf bestimmte Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen mit Magen-, Darmbeschwerden, Hautausschlägen, Schnupfen, Atembeschwerden oder anderen Körpersymptomen. Durch die Auswertung Ihres Ernährungsprotokolls bzw. durch gezielte Blutuntersuchungen lassen sich verursachende Lebensmittel identifizieren. Anschließend erarbeiten wir mit Ihnen zusammen Ihr neues Ernährungskonzept.

Vitalstoffe*

Eine besondere Bedeutung spielen hierbei auch die Vitalstoffe und deren Analyse. Eine Vitalstoff-Analyse ermittelt Ihren individuellen Vitalstoff-Mehrbedarf.

Ein Mensch kann nur gesund sein, sich wohl und vital fühlen, wenn ihm alle notwendigen Mikronährstoffe – auch Vitalstoffe genannt – in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Zu den Vitalstoffen gehören unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, lebensnotwendige Aminosäuren, lebensnotwendige Fettsäuren etc.
 

* Diese Leistungen sind keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen und werden daher im Rahmen einer gesonderten Honorarvereinbarung dem Patienten weiterberechnet.

Anleitung zur Führung eines Ernährungsprotokolls

Als Einstieg für eine Umstellung Ihres Ernährungsverhaltens ist das Führen eines Ernährungsprotokolls hilfreich. Zweck des Ernährungsprotokolls ist das Festhalten von Ernährungsgewohnheiten.

Ein Ernährungsprotokoll sollte eine Woche lang geführt werden. Am ersten und am letzten Tag der Protokollführung wiegen Sie sich bitte und tragen es im Protokoll ein. Essen Sie an den Tagen der Protokollführung so wie üblich. Schreiben Sie täglich alle Speisen und Getränke auf, die Sie zu den einzelnen Mahlzeiten (wenn möglich mit Angabe der Uhrzeit) zu sich nehmen. Je genauer Sie das Protokoll führen, desto besser können wir Aussagen über Ihr Ernährungsverhalten treffen.

Nach einer Woche geben Sie das Protokoll bitte zur Auswertung in der Praxis ab und vereinbaren für ein paar Tage später einen Besprechungstermin*. Bitte beachten Sie, dass die Auswertung des Ernährungsprotokolls und die gemeinsame Besprechung des Ergebnisses eine Selbstzahlerleistung ist, die Ihnen in der Regel nicht von gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden wird

Für die Auswertung ist es hilfreich, wenn Sie unseren Fragebogen zum Ernährungsverhalten ausgefüllt Ihrem Ernährungsprotokoll beifügen.

Nachfolgend finden Sie Angaben über gebräuchliche Haushaltsmaße, die Sie zur Protokollierung bitte verwenden, sowie Hinweise zu einzelnen Lebensmittelgruppen und deren Kennzeichnung:


Haushaltsmaße:

  • 1 Tasse  (Kaffee, Tee, Suppe o. ä.)
  • 1 Glas  (Saft, Wasser, Wein, Bier o. ä.
  • 1 Schälchen  (Kompott, Pudding, Suppe o. ä.)
  • 1 Teller  (Suppe, Milchreis, Lasagne, Nudeln o. ä.)
  • 1 Eßlöffel  (Sauce, Kartoffelbrei, Reis, Pommes frites, Quark o. ä.)
  • 1 Teelöffel  (Marmelade, Gelee, Honig, Nutella, Dosenmilch, Zucker o. ä.)
  • 1 Scheibe  (Brot, Wurst, Käse, Braten o. ä.)
  • 1 Stück  (Fleisch, Bratwurst, Kartoffel, Klöße, Kartoffelpuffer, Pizza, Eier, Obst, Kuchen, Schokolade o. ä.)
  • 1 Kugel (Eis o. ä.)
  • 1 Portion  (Pommes frites, Fisch o. ä. )
  • 1 Dose  (Fischkonserve o. ä.)

Das Abwiegen von Speisen ist hierzu nicht notwendig.


Lebensmittelgruppen und deren Kennzeichnung:

  • Milch   
    Sorte, z. B. Trinkmilch, Buttermilch, Fettgehalt, z. B. mager, 1,5 % Fett, 3,5 % Fett, Milchpulver

  • Kondensmilch      
    gezuckert, ungezuckert, Fettgehalt, z. B. 4 %, 7,5 %, 10 %

  • Joghurt, Kefir      
    natur oder mit Frucht, gesüßt mit Zucker oder Süßstoff, Fettgehalt, z. B. Dickmilch mager, 1,5 %, 3,5 %, 10 %

  • Käse, Quark
    Sorte, z. B. Edamer, Camembert, Frischkäse, Fettstufe, z. B. ...% Fett i. Tr. ... % Fett absolut (falsch: 30 g Käse / richtig: 30 g Schmelzkäse, 30 % Fett)

  • Eier
    Zubereitungsart, Sorte des Kochfettes

  • Fett
    Sorte, z. B. Butter, Margarine, Öl (Sorte), Schmalz, Halbfettmargarine, weißes Hartfett, Pflanzencreme

  • Fleisch, Wild
    Tierart, z. B. Kalb, Schwein

  • Geflügel
    Hähnchen, Stück,  z. B. Keule, Hals, Leber etc., Zubereitung (Kochfett, Panade, Sauce) z. B. 200 g Sauerbraten mit Sauce

  • Wurst, Schinken
    Sorte, z. B. Lyoner, Leberwurst, Salami mit oder ohne Fettrand. Bei Wurstgerichten (z. B. Wurstsalat, geb. Fleischkäse) Öl, Bratfett angeben (falsch: 30 g Wurst / richtig: 30 g Bierschinken oder roher Schinken ohne Fettrand)

  • Suppen, Saucen
    Sorte, Zutaten oder Fertigprodukte

  • Brot
    Sorte, z. B. Brötchen, Mischbrot, Vollkornbrot

  • Kuchen, Torte, Gebäck
    Sorte, Zutaten oder Fertigprodukt

  • Süßigkeiten
    Sorte, z. B. Dessert, Eis, Bonbons, Schokolade; Zutaten oder Fertigprodukt

  • Konfitüre, Honig
    Sorte, gesüßt mit Zucker oder Süßstoff

  • Nährmittel
    Sorte, z. B. Reis, Nudeln, Gries, Haferflocken, Mehl; Zubereitung, Kochfett (falsch: 100 g Nudeln / richtig: 100 g Nudeln gekocht mit Butter)

  • Kartoffeln
    Sorte, Zubereitung (Kochfett, Marinade)

  • Gemüse, Salat
    Sorte, Zubereitung (Kochfett, Marinade, Sauce)

  • Obst
    Sorte; evtl. Zubereitung

  • Getränke
    Sorte, z. B. Kaffee, Tee (gesüßt mit Zucker oder Süßstoff, mit Milch oder Kondensmilch), Fruchtsaft, Limonade, Wein, Mineralwasser

  • Fertiggericht
    möglichst genau bezeichnen; die Menge steht auf der Verpackung, häufig sind auch die Nährwerte angegeben (ggf. Verpackung beifügen)

  • Essen außer Haus
    z. B. in der Kantine, in Lokalen, bei Einladungen sollte die Menge und  Zubereitung abgeschätzt werden (zu Hause üben)

Praxis Öffnungszeiten

Mo, Di, Do

07:30 - 12:00 Uhr

15:00 - 17:30 Uhr

Mi

07:30 - 12:00 Uhr

Fr

07:30 - 14:00 Uhr

Dr. med. Axel Kunz
Gudrun Burgei-Seifert
Dr. med. Barbara Kunz


Ärzte für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Akupunktur, Ernährungsmedizin

Holzhofallee 35
64295 Darmstadt